Radiologie Ottobrunn, München
Radiologie Ottobrunn - Die sanfte Diagnostik

Kernspintomographie (MRT)

Allgemeine Informationen

Die Kernspintomographie (Magnet-Resonanz-Tomographie), ist ein modernes Schnittbildverfahren, bei dem sehr präzise Bilder durch den Einsatz von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt werden.

Man macht sich hierbei zunutze, daß die in allen Köpergeweben reichlich vorhandenen kleinsten Teilchen, die Wasserstoffatome, aufgrund ihrer unterschiedlichen Drehung um die eigene Achse (Kernspin) ein magnetisches Moment entwickeln.

Während der Untersuchung wird der Patient in ein starkes homogenes Magnetfeld eingebracht. Dieses Magnetfeld bewirkt eine gemeinsame Ausrichtung der Wasserstoffatome im Körper entlang der Längsachse des Magnetfeldes.
Sendet man nun ein kurzes Radiosignal, so geraten die Wasserstoffatome in Schwingungen und wenn man die richtige Frequenz wählt, in Resonanz.
Hierbei entsteht eine minimale Energie. Diese Energie unterscheidet sich bei den verschiedenen Gewebearten im Körper (z.B. bei Knochen und Knorpel). Sie wird von hochempfindlichen Empfangssystemen gemessen und anschließend von Computern in sehr exakte Bildinformation umgewandelt. Als Resultat entstehen Schichtaufnahmen (Tomographien), welche dann in Auswertestationen analysiert werden.
Übrigens drehen sich die Wasserstoffatome nach der Untersuchung genauso durcheinander wie zuvor.

Bei der Kernspintomographie werden keine Röntgenstrahlen angewendet.