Radiologie Ottobrunn, München
Radiologie Ottobrunn - Die sanfte Diagnostik

Lungenkrebsfrüherkennung

Rauchen ist in etwa 90 Prozent der Fälle die Ursache für die Entstehung dieser Erkrankung.
Nähere Informationen zum Thema Lungenkrebs finden Sie unter folgender Internet-Adresse: www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/lungenkrebs.htm

Wer sollte diese Untersuchung durchführen lassen?

Raucher: Zigarettenrauchinhalation ist für 90 Prozent aller Bronchialkarzinome
   verantwortlich.
Passiv-Raucher: Passivrauchen führt zu einem erhöhten Krebsrisiko. So ist
   beispielsweise das Lungenkrebsrisiko für Ehepartner von Rauchern bei Frauen um
   20 Prozent, bei Männern um 30 Prozent erhöht und steigt mit zunehmender Exposition
   an.
Bei familiärer Belastung: Personen, bei denen ein Elternteil an einem
   Bronchialkarzinom erkrankt ist, haben ein zwei bis dreifach erhöhtes
   Erkrankungsrisiko.
Bei bekannter Asbest-Exposition: Arbeitsstoffe wie Asbest verursachen
   Bronchialkarzinome und Mesotheliome.
Bekannte Lungennarben stellen auch ein erhöhtes Risiko dar.

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Was versteht man unter Low-Dose-Computertomographie (CT)?

Die Computertomographie benutzt Röntgenstrahlen zur Erzeugung von hochaufgelösten Bildern. Bei der Low-Dose-Computertomographie wird mit Hilfe modernster Computerprogramme die Menge an notwendigen Röntgenstrahlen gegenüber den herkömmlichen CT-Untersuchungen um ca. 90% verringert.

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Wie soll ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Zwei Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen, jedoch ausreichend trinken. Es kann Ihnen während der Untersuchung Kontrastmittel über einen venösen Zugang gespritzt werden. Vor der Untersuchung werden Sie über Vorerkrankungen wie Allergien, Herz- Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen sowie über eine mögliche Schwangerschaft befragt. Das versteht sich als Vorsichtsmaßnahme zur besseren Abschätzung des Risikos einer Kontrastmittelverabreichung. Da metallische Teile die Abbildung beeinflussen können werden Sie gebeten, Halsschmuck und Kleidungsstücke mit Metallteilen abzulegen.

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Wie sieht das Gerät aus?

Der CT-Scanner ist ein großes quadratisches Gerät mit einer runden Öffnung in der Mitte. Der Patient liegt auf einem "Tisch" und wird durch die Öffnung bewegt. Innerhalb der Öffnung bewegt sich eine Röntgenröhre rund um den Körper des Patienten und setzt Röntgenstrahlung frei. Die austretende Strahlung wird gemessen, und der Computer kann aus den erhaltenen Daten ein Schnittbild herstellen.

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Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Sie werden während der Untersuchung von unserem erfahrenen CT-Team betreut, mit dem Sie über die im Gerät eingebaute Sprechanlage in Kontakt sind, das Untersuchungsteam kann Sie immer sehen.
Der/die RöntgensassistentIn positioniert Sie bequem auf dem Untersuchungstisch. Je nach Untersuchungsregion wird der Patient mit dem Kopf oder mit den Füßen zuerst in das Untersuchungsgerät gefahren. Eine normale Untersuchung dauert ca. 5 Minuten.
Manchmal wird ein Kontrastmittel benötigt, dieses wird dann während der Untersuchung in eine Arm-Vene jnjiziert (gespritzt). Das Kontrastmittel macht Blutgefässe besser sichtbar, indem es den Kontrast zum umgebenden Gewebe verstärkt.

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Was empfindet man während der Untersuchung?

Bei manchen Untersuchungen wird Ihnen über eine Armvene ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht. Während dessen können sie kurzfristig ein Wärmegefühl empfinden, das aber sofort wieder verschwindet.

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Was geschieht nach der Untersuchung?

Der Radiologe wertet die bei der Untersuchung angefertigten Aufnahmen an einer Workstation aus und erstellt hiervon einen Befund-Bericht.
In einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt werden ihnen dann die Aufnahmen erklärt.
Gleich im Anschluss können sie in der Regel den Bericht und die angefertigten Aufnahmen (auch als CD) mitnehmen. Ihr behandelnder Arzt erhält den Untersuchungsbericht gleichzeitig per Fax zugesandt.

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Wo liegen die Vorteile im Vergleich zu den Risiken?

Vorteile: Bei der Low-Dose-Computertomographie wird mit Hilfe hoch moderner Computerprogramme die Menge an notwendigen Röntgenstrahlen gegenüber den herkömmlichen CT-Untersuchungen um ca. 90% verringert. Dies ist vergleichbar mit der Strahlenbelastung eines normalen Röntgenbildes.
CT-Untersuchungen des Brustraumes sind vorteilhaft zur Abklärung der meisten Erkrankungen des Brustraumes. Die Untersuchungen können in extrem kurzer Zeit durchgeführt werden.

Risiken: Bei jeder CT-Untersuchung ist man Röntgenstrahlung ausgesetzt. Durch den Einsatz modernster Technologie halten wir diese so gering wie möglich. Trotzdem überprüft der Radiologe immer genau ob auch eine alternative, strahlenfreie Methode die bestehen Fragen beantworten kann.
Sehr selten kommt es bei der Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel zu allergischen Reaktionen. Natürlich sind wir für solche Notfälle ausgebildet und ausgerüstet. Haben Sie in der Vergangenheit allergisch auf ein Kontrastmittel reagiert, wird der Radiologe von einer Verabreichung Abstand nehmen.

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