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In Kooperation mit der Privatpraxis für Diagnostische Radiologie in Ebersberg: |
![]() SchmerztherapieComputergesteuerte Nervenwurzelbehandlung (Periradikuläre Therapie, PRT)• Wann ist eine Periradikuläre Therapie (PRT) sinnvoll?
Wann ist eine Periradikuläre Therapie (PRT) sinnvoll?Bei ausstrahlenden Schmerzen aufgrund von Bandscheibenvorwölbungen, Einengungen des Rückenmarkkanals (Spinalkanals) oder der seitlichen Nervenaustrittsöffnungen (Neuroforamens), nach Bandscheibenoperationen (Postdiskotomiesyndrom) oder bei akuter oder chronischer Nervenwurzelreizung (Ischiasschmerz).
Wie wird eine Periradikuläre Therapie (PRT) durchgeführt?Die Behandlung wird unter exakter computertomographischer (CT) oder kernspintomographischer Kontrolle durchgeführt. Der Patient liegt bequem auf der Untersuchungsliege. Durch CT - oder MRT - Aufnahmen wird die eigentliche Schmerzquelle genauestens lokalisiert. Nach Hautdesinfektion und örtlicher Betäubung wird eine hauchdünne Nadel unmittelbar in die Nähe der gereizten Nervenwurzel gebracht. Zunächst erfolgt eine Kontrolle der Nadellage. Erst bei absolut korrekter Lage der Injektionsnadel werden dann ein hochwirksames entzündungshemmendes Medikament sowie ein örtlich wirkendes Betäubungsmittel eingespritzt. Bei Unverträglichkeit können wir auch ein homöopathisches Medikament anwenden. Der Schmerz wird somit direkt an der Schmerzquelle bekämpft.
Ist die Behandlung schmerzhaft?In den meisten Fällen verursacht das Einbringen der Injektionsnadel einen kurzen Schmerz, vergleichbar mit dem einer Blutabnahme. Während des Einspritzens des Medikamentes kann ein geringes Druckgefühl hervorgerufen werden.
Wie erfolgreich ist diese Methode?Bei über 80 Prozent der Patienten ist die Behandlung erfolgreich. Meistens führt die Behandlung zur völligen Schmerzfreiheit oder zumindest zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt erneut Symptome auftreten, kann diese Behandlung wiederholt werden.
Genügt eine Behandlung?In den meisten Fällen sind mehrere Behandlungen (3 - 6) nötig. Sobald sich die Beschwerden gebessert haben, ist keine weitere PRT nötig.
Wann ist mit einer Besserung der Beschwerden zu rechnen?Im Idealfall setzt eine deutliche Schmerzlinderung sofort, d.h. bereits nach der ersten Behandlung ein. Dies kommt in ca. 30 Prozent der Fälle vor. Bleibt der Patient beschwerdefrei, ist keine weitere Sitzung erforderlich. Gewöhnlich sind jedoch mehrere Behandlungen notwendig, um die Schmerzen vollständig zu beseitigen. Diese erfolgen bei uns in einem Abstand von ca. 7 Tagen. Die Behandlung selbst dauert im übrigen nicht länger als fünf Minuten.
Weshalb ist dieses Verfahren herkömmlichen Behandlungsmethoden überlegen?Die PRT erlaubt im wahrsten Sinne des Wortes eine punktgenaue Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. So ist es möglich, die Schmerzspirale zu durchbrechen, die entsteht, wenn sich Schmerzursache und Schmerzreaktion gegenseitig verstärken. Ist die Nervenwurzel nämlich erst einmal entzündet, werden bestimmte körpereigene Substanzen freigesetzt, die neue Schmerzen hervorrufen. Dies wiederum hat zur Folge, dass der Nerv weiter anschwillt und der Druck des umgebenen Gewebes sich weiter erhöht. Um den Patienten von diesen Schmerzen zu befreien, muss eine Therapie ihre schmerzstillende Wirkung genau an der Stelle entfalten, die den Schmerz auslöst. Dies ist mit der Periradikulären Therapie (PRT) gewährleistet.
Ist eine spezielle Nachbehandlung notwendig?Nein. Der Patient kann etwa 30 Minuten nach der Behandlung die Praxis verlassen und wieder seinen gewohnten Tagesablauf aufnehmen.
Wer übernimmt die Therapiekosten?Da wir über die entsprechende Zulassung verfügen, bekommen unsere Patienten die Kosten für eine CT-gesteuerte PRT und FAB sowohl von den privaten als auch von den gesetzlichen Kassen erstattet. Die MRT-gesteuerte PRT bzw. FAB ist derzeit noch keine Kassenleistung.
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