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Der an Häufigkeit immer noch zunehmende Herzinfarkt ist weiterhin die häufigste Todesursache in Deutschland. Er tritt als Folge einer Erkrankung der Herkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) auf.
Sehr häufig „schlägt“ der Herzinfarkt plötzlich und ohne Vorboten zu, bei Männern ab 40, bei Frauen ab 50 Jahren. Gelegentlich sind die Vorboten aber auch durch Schmerzen oder Druck in der Brust zu spüren. Die schleichend und meist symptomlos sich entwickelnde Gefäßerkrankung des Herzens kann aber schon in frühen Stadien diagnostiziert werden.

Durch eine rechtzeitige Vorsorgeuntersuchung lässt sich ein Herzinfarkt verhindern. Risiken werden erkannt und vorbeugende Maßnahmen können getroffen werden, siehe dazu auch Gefäß-Check.

Koronarkalk-Messung

Die Radiologie Ottobrunn bietet Ihnen die Koronarkalk-Messung, bei der keine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, mittels CT an. Diese, nur einige Minuten dauernde Untersuchung, dient als Screening für eine Herzkranzgefäß-Erkrankung.

Kardio-CT

Zur Erfassung von Engen der Herzkranzgefäße, die letztlich zu einem Herzinfarkt führen können, bieten wir Ihnen die die virtuelle Herzkatheter-Untersuchung (Koronar-CT-Angiographie) als sogenanntes Kardio-CT mit 3-D-Darstellung am Multislice CT an. Gegenüber der konventionellen Herzkatheter-Untersuchung dauert die Untersuchung gerade mal 15 Minuten und das Einbringen des Kontrastmittels erfolgt nicht über einen bis zum Herzen vorgeschobenen Katheter, sondern über eine einfache Infusion an einer Armvene. Die verabreichte Kontrastmittelmenge und die Strahlenbelastung sind in der Regel geringer .

Die Untersuchungen werden EKG-getriggert durchgeführt. Bei zu schnellem Puls ist gelegentlich die Gabe eines kurz wirksamen, den Herzschlag verlangsamenden Medikaments erforderlich.

Risikofaktoren für Herzinfarkt

  • Fett- und kalorienreiche Ernährung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Genetische Veranlagung
  • Rauchen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Diabetes mellitus

Sind die Herzkranzgefäße behandelbar?

Grundsätzlich besteht bei allen frühen arteriosklerotischen Veränderungen die Möglichkeit einer Rückbildung, wenn die schädigenden Faktoren, wie erhöhter Bluthochdruck, Cholesterinerhöhung, Diabetes, Übergewicht und Rauchen, ausgeschaltet bzw. vermieden und präventive Maßnahmen, wie z.B. Sport und gesunde Ernährung, berücksichtigt werden. Bei fortgeschrittenen Veränderungen sind meistens medizinische Eingriffe zur Erweiterung des Gefäßdurchmessers und der Wiederherstellung des Blutflusses notwendig.


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